Zum Abschluss meine persönlichen WJT-Highlights

Fünf Dinge werden mir vom Weltjugendtag in Panama besonders in Erinnerung bleiben:

  • Die Herzlichkeit der Menschen. Die Gastfreundschaft auch von teilweise sehr armen Familien war bemerkenswert.
  • Das Erleben des Glaubens über Nationengrenzen hinweg
  • Die Gottesdienste in Panama mit viel Musik und Gesang
  • Panamaische Gelassenheit. Alles passiert spontan und wenn man denkt, man weiß Bescheid, kommt doch alles anders.
  • In ländlicheren Regionen ("Tage der Begegnung" in David) geht es familiärer zu als in der großen Stadt (Panama-City)

Vielen Dank, dass ihr meinem Blog gefolgt seid. Ich hoffe, ich konnte euch das Geschehen vor Ort ein wenig näherbringen. So grüßt euch zum letzten Mal Euer WJT-Reporter André

Weltjugendtag 2019 in Panama – Was bleibt?

von WJT-Reporter Kilian Piepenburg

Als ich Sonntagmittag das Feld San Juan Pablo II verlasse, auf dem wir mit mehr als 500.000 anderen Pilgern in den letzten 24 Stunden gefeiert und gebetet haben, werde ich nachdenklich. Schließlich sind einzelne Bereiche schon menschenleer und die feierliche Musik aus den Lautsprechern ist ruhiger Musik gewichen. Was bleibt vom Weltjugendtag 2019 in Panama?

Auf jeden Fall nicht dieses traurig-melancholische Gefühl vom Sonntag! Zwei Wochen lang konnte ich wieder lernen, was es bedeutet Christ zu sein. Es bleiben die Verbundenheit und die tiefe Dankbarkeit, die ich für meine Gastfamilien in David und Panama City empfinde. Die Stunden am Esstisch, die wir lachend mit unserem Sprachgemisch aus Englisch, Spanisch und Deutsch verbracht haben.

Es bleiben Freundschaften, die ich mit gläubigen Katholiken aus aller Welt geschlossen habe:

  • Die Freundschaft mit Peter, einem Priesterkandidaten aus Baltimore, MD, mit dem ich mich bei der Eröffnungsmesse und nach der Vigil in Panama City lange ausgetauscht habe.
  • Es bleibt die Freundschaft zu meinen lieben Paraguayos und den einheimischen Jugendlichen aus unserer Gastpfarrei Sagrada Familia in David: Guillermo, Pati, Romina, Fatima, Andi, Sebastian, Jojanan und vielen mehr.
  • Es bleibt auch die Freundschaft mit Mpho aus Botsuana, die ich nach einem langen Tag in der Metro kennengelernt habe.
  • Und es bleibt auch unser Versprechen an Pater Zydrunas aus Litauen ihn und Laurynas und Viktoria daheim in Litauen zu besuchen, nachdem sie uns die zwei Wochen in der Kölner Gruppe begleitet haben.

Es bleiben aber vor allem auch die Worte von Papst Franziskus, dass uns als Jugend der Welt nicht die Zukunft gehört, sondern schon die Gegenwart. Wir sind dazu berufen das Gesicht der Kirche, das Gesicht der Welt schon heute mitzugestalten und mutig voranzugehen mit unseren Erfahrungen des Glaubens und der Nächstenliebe vom Weltjugendtag, sowie unserer Freundschaft zueinander und zu Jesus Christus.

Und so blicke ich freudig auf die Herausforderungen, die als Christ vor mir liegen. Egal ob in der Familie, in der Ministrantenarbeit oder an der Universität.

29./30. Januar: Abschied nehmen von Panama

Eine wunderschöne Zeit in Panama geht zu Ende. Die Wallfahrer aus dem Erzbistum Köln fliegen in zwei Gruppen über San José und Panama-City zurück nach Deutschland.

Ein bewegende Wieder-Begegnung zum Abschluss: Lisana auas Paraguay, die mit Pilgern der Kölner Wallfahrtsgruppe zusammen in der Gemeinde Sagrada Familia die "Tage der Begegnung" verbracht hat, lässt sich extra von ihrer Gastmutter zum Flughafen (Panama-City) fahren, um ihre neuen Freunde zu verabschieden.

Sicher in Deutschland gelandet

Die ersten Pilger der Kölner Reisegruppe sind inzwischen bereits in Frankfurt gelandet, andere sind noch unterwegs und haben noch Zwischenstopps, u.a. in Amsterdam. Voraussichtlich heute Nachmittag bis 18:30 Uhr haben dann alle Pilger wieder deutschen Boden unter den Füßen.

Update: Alle Pilger sind sicher an ihren Zielflughäfen Frankfurt bzw. Düsseldorf angekommen!

Am Frankfurter Flughafen. Die ersten Koffer liegen schon auf dem Gepäckband.

Dankender Rückblick

von Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp

"Wir sind sehr dankbar dafür, dass alles ohne größere Probleme geklappt hat. Zum Abschluss der Fahrt sind wir auf die Insel Taboga gereist, um das Meer und die Sonne zu genießen, sprich all das, was Panama-City auch zu bieten hat.

An dieser Stelle will ich mich auch ganz herzlich bei den Gruppenleitern und Unterstützern, den vier Maltesern, die uns medizinisch begleitet haben und beim Ferienwerk Köln, in Person von Marthe Wollf und Rania Ammann, bedanken. Nicht zu vergessen, Marianne Bauer und Heike Buchholz aus der Jugendseelsorge, die von Köln aus alles organisiert und koordiniert haben. Vielen Dank!

Ich glaube, jede und jeder hat viel zu erzählen und es lohnt sich, ein bisschen zuzuhören, nachzuhören – diese Erfahrungen waren einmalig und bleiben haften für das ganze Leben.

28. Januar: Abschluss der WJT-Fahrt – Ausflug auf die Insel Taboga

Gut zwei Wochen sind nun vorbei, seitdem sich die Wallfahrtsgruppe des Erzbistums Köln auf den Weg zum WJT nach Panama gemacht hat. Ich bin (positiv) erschlagen von den vielen Erfahrungen.

Es ist unglaublich, was wir erlebt haben:

  • Die „Tage der Begegnung“ im Bistum David,
  • das Großereignis Weltjugendtag mit Papst Franziskus sowie
  • die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit dieses kleinen und stolzen Landes, die uns zu Teil wurde.

Diese Ereignisse werden mich in den nächsten Monaten und Jahren weiter begleiten – da bin ich mir sicher. Doch noch bin ich nicht zuhause. Heute geht es auf die Insel Taboga. Hier ist nach den schönen, aber auch anstrengenden Tagen auf dem Campo Juan Pablo II ein bisschen Erholung angesagt.

Ab auf die Insel!

Mit dem „Taboga Express“ fahren wir 30 Minuten auf die Insel. Die Anfahrt auf die Insel ist in zwei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe trifft etwas früher ein, da diese nicht auf der Insel übernachten werden. Sie müssen am Nachmittag wieder zurück zum Festland fahren und ca. 18 Stunden bis nach San José (Costa Rica) fahren. Von dort geht ihr Flieger nach Deutschland.

Die zweite Gruppe kommt später auf der der Insel an, hat aber eine Übernachtung auf der Insel. Für sie geht es am nächsten Morgen nach Panama-City, von wo sie die Heimreise antreten werden. Zur Freude aller gibt es heute kein Programm. Daher geht ein Großteil der Gruppe zum Strand.

Gruppe "Costa Rica"

Es gibt noch einen Gottesdienst am Strand, bevor sich ein Teil der Gruppe nach Costa Rica aufmacht. Es ist sehr schön und auch emotional. Ich schaue in die Gesichter der Pilger und bin mir sicher, jeder hat die gemeinsame Zeit hier genossen. Am Ende des Gottesdienstes übereicht Žydrunas Vabuolas, der litauische Priester, der mit zwei Pilgern die Gruppe begleitet hat, Tobias Schwaderlapp als Geschenk eine handgemachte Stola. Schöne Bilder und ein toller Abschluss einer eindrucksvollen Wallfahrt.

Nach ein paar Stunden der Erholung und Besinnung geht es für die Gruppe, die aus San José nach Deutschland fliegen wird, wieder mit der Fähre nach Panama-City. Neben den Erinnerungen an diesen schönen Ausklang nehmen einige Teilnehmer auch noch einen Sonnenbrand mit – als Beweis dafür, dass man auch am Strand war. Auch meine Schultern weisen auch einen Hauch von Sonnenbrand auf.

Auf dem Schiff wird dann noch mal gesungen. Und das natürlich nicht allein. Eine Gruppe Chilenen macht Stimmung und wir steigen mit ein in das Sing-Battle. Wir kommen am Hafen an und essen alle zusammen noch in einem netten Restaurant etwas. Dann ist es soweit, Team Costa Rica macht sich auf den Weg gen Deutschland.

Gruppe "Panama City"

Während Team Costa Rica sich auf dem Heimweg befindet, feiert Team Panama-City noch eine Messe am Strand. Sie werden dann am Nachmittag (panamaische Zeit) von Panama-City aus nach Deutschland fliegen. Meine Reise neigt sich somit langsam dem Ende entgegen. Aber ein letzter Eintrag kommt noch. Ich versuche, euch letzte Eindrücke von den Rückflügen zu liefern. Bis morgen. Euer André

27. Januar: Abschlussmesse mit Papst Franziskus

Um 6:00 Uhr aus dem Schlaf gerissen

Ich schrecke auf und bin kurz verwirrt. Es ist 6:00 Uhr morgens und plötzlich dröhnt Musik aus den Boxen. Ist es ein Notfall oder eine Notfallübung? Nein! Das Moderatoren-Team von gestern will Stimmung machen. „Good Morning Everybody! How are you? Wake Up!“ Diese Frage-Runde wiederholt sich einige Male.

Die Leute um mich herum können es nicht fassen. Anstatt uns noch ein bisschen schlafen zu lassen, sind innerhalb von 5 Minuten weit über 300.000 Menschen wach. Zwei Wochen lang wurde uns beigebracht, dass die panamaischen Uhren eher auf Gelassenheit, denn auf Pünktlichkeit getrimmt sind.

Man kann sich halt nie sicher sein, was als nächstes passiert oder welcher Plan kurzum über den Haufen geschmissen wird. Dieser Plan geht jedenfalls auf. Alle sind wach und können sich ein paar Minuten mehr auf den Abschlussgottesdienst mit dem Papst vorbereiten.

Papst Franziskus kommt

Vor der Abschlussmesse des Weltjugendtags fährt Papst Franziskus mit dem Papamobil durch die Reihen der jubelnden Jugendlichen. Und mir gelingt ein kurzes Video der Vorbeifahrt.

Der Höhepunkt des WJT - der Abschlussgottesdienst

Der Papst kommt wieder mit seinem Papamobil um die Ecke gedüst. Die Menge jubelt. Der Abschlussgottesdienst beginnt in wenigen Minuten.

Gestern war es noch leicht bewölkt. Jetzt scheint die Sonne. Viele der Pilger, die mit mir hier stehen, sind bereits zwei Wochen unterwegs. Einige von ihnen sind vielleicht müde, ob der ereignisreichen Zeit. Aber der Stolz überwiegt – hier sein zu dürfen. Mit Tausenden Jugendlichen gemeinsam und friedlich(!) den Glauben zu feiern, über alle Kulturen und Nationen hinweg. Eine erstrebenswerte Sache und für mich ein sehr schönes Bild, was auch die Anstrengungen der letzten Tage vergessen macht.

"Euer Leben findet heute statt – in der Gegenwart", sagt Papa Francisco. Das Leben der jungen Menschen aus aller Welt sei kein „Wartezimmer“. Die Jugend soll weiter an ihren Träumen festhalten und sich nicht entmutigen lassen, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten, so der Papst.

Wo findet der nächste WJT statt?

Kurz vor Ende der Messe wird es noch einmal spannend. Es wird bekannt gegeben, wo der nächste WJT stattfindet. (Trommelwirbel bitte.)

2022 wird Lissabon, die Hauptstadt Portugals, als Gastgeber den Weltjugendtag austragen. Ich muss zugeben, dass Lissabon als nächster Austragungsort in der Gerüchteküche hoch gehandelt wurde. Aber nun ist es offiziell.

Lissabon ist wahrlich keine Weltreise, aber meiner Meinung nach eine gute Wahl.

Für 2 Tage nach Panama – vier Jungs aus Benrath machen es möglich

Was sich im ersten Moment wie ein schlechter Scherz anhört, haben Andreas, Daniel, Tom und Leo aus Benrath gemacht. Sie sind für zwei Tage nach Panama geflogen, um die Wallfahrtsgruppe zu überraschen und beim Höhepunkt des Weltjugendtages mit „el papa“ dabei zu sein.

Wie kommt man auf so eine Idee, frage ich mich. Die Jungs erklären: „Wir saßen irgendwann abends mal zusammen und dann kam uns spontan die Idee, jetzt nach Panama fahren, wäre doch schön. Dann haben wir mal geschaut, was das kostet. 500 Euro waren es dann ungefähr. Dann haben wir uns gesagt, das wäre ja fast ein Verbrechen, nicht zu fliegen und so hat es sich einfach entwickelt.“

Trotz großer Hindernisse wie Arbeit, Schule und Examen haben sich die Vier zusammengefunden, die mit Pfarrer Matthäus Hilus und anderen Teilnehmern aus der Crux-Truppe befreundet sind. Nun stehen sie vor mir auf dem Campo Juan Pablo II in Panama-City. Verrückt!

Andreas und Tom haben sich Tage vorher noch einen vorläufigen Reisepass besorgt und alle haben sich noch schnell gegen Gelbfieber impfen lassen. Und wenn das nicht schon genug gewesen wäre, gab es in Düsseldorf nur noch teure Flüge, sodass man sich kurzerhand mit einem Mietwagen nach Berlin hat fahren lassen. Von dort ging es dann ab Richtung Panama. Da müssten Transferzeit und die Zeit vor Ort fast deckungsgleich sein.

Eine tolle Geschichte zum Abschluss des WJT in Panama. Andere machen einen Wochenende-Trip nach Mallorca. Die Jungs fliegen übers Wochenende um den halben Erdball und dann wieder zurück. Eines der Highlights des WJT rund um die Kölner Wallfahrtsgruppe.

Für 2 Tage nach Panama: Andreas, Daniel, Tom und Leo haben es einfach gemacht.

Rückweg länger als gedacht

Wir packen unsere Sachen und verlassen den Metro Park. Es ist warm und wir sind gut bepackt. Ich schließe mich einer Gruppe an. Da nun alle auf einmal das Campo verlassen, staut es sich ein bisschen und wir beschließen, nicht direkt zur Metro zurückzugehen, sondern einen anderen Weg zu nehmen und mit dem Bus Richtung Zentrum zu fahren. Nach ein paar Kilometern Fußweg und einem kalten Getränk in einem Supermarkt stellt sich an der Bushaltestelle heraus, dass jeder der Busse, die an uns vorbeifahren, voll sind.

Planwechsel. Ein Teil der Gruppe fährt in Taxis zurück zur Gemeinde, der andere Teil geht 6 Kilometer zu Metro. Eine letzte kleine Herausforderung. Am Straßenrand und aus den Autos jubeln uns die Leute zu und machen Fotos und Videos. Ein Vorteil bei der großen Hitze: Nachdem ich bereits vier Liter getrunken habe, muss ich immer noch nicht auf Toilette. Nach etwas mehr als einer Stunde erblicke ich die Metro. Es ist geschafft und ich bin geschafft. Jetzt duschen und ein bisschen entspannen.

Zugabe zum WJT: die Insel Taboga

Bevor es zurück nach Deutschland geht, fahren wir morgen noch auf die Insel Taboga, sie liegt vor Panama-City im Pazifischen Meer. Eine gute Gelegenheit, die letzten zwei Wochen Revue passieren zu lassen.

Selbstverständlich bin ich für euch dabei, sammle letzte Stimmen und werde dann noch mal auf die vergangenen Tage zurückblicken. Herzliche Grüße aus Panama. Der André.

26. Januar: Vigil mit Papa Francisco

Heute geht's auf zum Campo Juan Pablo II (Metro Park), wo wir gemeinsam mit Papst Franziskus die Vigil und am Sonntag früh die Abschlussmesse feiern.

Ich habe einen Rucksack für Technik und einen weiteren für alles andere dabei. Ein bisschen Wasser und Verpflegung habe ich ebenfalls dabei. Die Pilger ziehen in kleinen Gruppen los. Erst mit Bus und Bahn und dann etwa 5 Kilometer zu Fuß. Meine Kolleginnen Ina und Kathie vom Domradio und ich fangen unsere Pilgergruppe an der Metrostation ab. Gemeinsam mit ihnen pilgern wir zum "Campo", welches in der Nähe des Internationalen Flughafens von Panama City liegt.

Mit dem ganzen Gepäck bin ich froh, dass wir nur 5 Kilometer laufen müssen. Gestern waren noch 8 bzw. 12 Kilometer im Gespräch.

Auf unserem Fußmarsch werden wir von den Einheimischen gefeiert. Einige spritzen uns mit dem Wasserschlauch nass. Die WJT-Hymne läuft rauf und runter. Nach gut der Hälfte der Strecke können wir an einer Station unsere Lunchpakete abholen. Es geht weiter. Noch 2 Km. Und nicht vergessen: Viel trinken! Das ist bei den hohen Temperaturen das oberste Gebot.

Campo Juan Pablo II

Der Campo Juan Pablo II (oder auf Deutsch Campus Johannes Paul II.) ist riesig. Da ein großer Teil der Pilger schon auf dem Feld B2 ist, machen wir uns auch dahin auf. Und schließlich kommen wir an. Bis hierhin hat alles gut geklappt. Die Pilger sind gut drauf und wir schlagen unser Lager auf.

Auch Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp ist zufrieden. „Wir haben uns ein bisschen Sorgen gemacht, gerade auch in Erinnerung an die Weltjugendtage in Madrid und Krakau. In Krakau war es sehr heiß und super voll. In Madrid hatten wir mit dem Wasser Probleme. Wasser habe ich hier bis jetzt noch nicht entdeckt, aber das finden wir alles noch. Zumindest haben wir dieses Mal wirklich vorgesorgt. Wir haben allen eindringlich gesagt, was mitzunehmen ist und am Ende hat sich gezeigt, es war viel, viel lockerer als erwartet."

Dem kann ich nur zustimmen. Und Wasser habe ich auch schon gefunden.

Franziskus: Maria, die Influencerin Gottes

Der Papst kommt unter tosendem Applaus auf dem Campo an – natürlich mit dem Papamobil. Gemeinsam mit ihm feiern wir die Vigil – eine Art Nachtgebet. In seiner Ansprache geht der Papst auf das Motto des WJT ein: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast." (Lk 1,38):

Maria, die „Influencerin“ Gottes. Mit wenigen Worten wusste sie „Ja“ zu sagen und auf die Liebe und die Verheißungen Gottes zu vertrauen, die einzige Kraft, die in der Lage ist, alles neu zu machen. Noch immer beeindrucke die Kraft des „Ja“ dieser jungen Frau, jenes „Mir geschehe“, das sie zu dem Engel sagte. Dies sei keine passive oder resignierte Einwilligung oder ein „Ja“ im Sinne eines
„Gut, schaun wir mal, was passiert“. Es sei mehr gewesen, etwas Anderes. Es sei das „Ja“ eines Menschen, der sich einbringen und Risiken eingehen will und alles auf eine Karte setzten will, mit keiner anderen Garantie als der Gewissheit, Trägerin einer Verheißung zu sein.

Vigil mit Papst Franziskus.

Nach der Vigil

Nach der Vigil gibt es noch ein kleines Bühnenprogramm. Danach wird es relativ schnell ruhig auf dem Feld.

Aus der Ferne höre ich, dass vereinzelt gefeiert wird. Doch der Kölner Wallfahrtsgruppe ist die Anstrengung der letzten Tage anzumerken! Nachts gegen 1:00 Uhr sind wir alle am Schlafen. An zwei, drei Ecken gibt es Aufregung, da eine Spinne entdeckt wird. Ansonsten Ruhe. Noch ein bisschen Schlaf vor der Abschlussmesse.

4:00 Uhr morgens. Die Ruhe vor dem Abschlussgottesdienst.

25. Januar: Kräfte sammeln für das große Finale

Knapp 11 Tage bin ich schon mit der Wallfahrtsgruppe des Erzbistums Köln unterwegs. Und so langsam schwinden meine Kräfte. Über den Tag hinweg sammle ich Eindrücke und Material, abends bzw. nachts verarbeite ich dann Fotos und Videos und schreibe die Blog-Texte. Erst gestern bin ich am Laptop sitzend vier Mal weggenickt.

Aber ich will euch nicht mit meinem „Mimimi“ langweilen. Es ist eine tolle und ereignisreiche Zeit und morgen geht’s auch schon Richtung Metro Park, um mit „el papa“ die Vigil und den Abschlussgottesdienst zu feiern. Die letzte große Herausforderung für mich und die Gruppe. Wir Pilger nehmen diese Challenge auf jeden Fall gerne an. Dafür sind wir schließlich hier.

Gott im Gespräch näherkommen: Katechese mit Weihbischof Steinhäuser

Heute morgen ist eine Katechese der besonderen Art mit Weihbischof Rolf Steinhäuser. Es ist unsere 3. Katechese im Collegium Beckmann. Der Weihbischof schlägt vor, dass sich die Priester zu den Pilgern setzen. Sie gehen von der Bühne und mischen sich unter die Jugendlichen.

Dann lädt er alle zu einem kleinen Experiment ein. Jeder soll sich einen Gesprächspartner suchen. Vor dem Hintergrund des Mottos des WJT: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38) stellt der Weihbischof drei Fragen bzw. Aufgaben, die dann mit dem jeweiligen Gesprächspartner besprochen werden sollen. Es geht um die Fragen,

  • welches Bild man von Gott hat,
  • ob man sich schon mal von ihm gerufen gefühlt hat und
  • ob man sich auch darauf einlässt, ja zu sagen, wie es Maria getan hat.

Die ersten beiden Runden werden je drei Minuten im Gespräch vollzogen. In der letzten Runde soll ein jeder zwei Minuten in sich gehen. Es ist schön, die Pilger und auch die Priester bei der Unterhaltung zu beobachten – auf Augenhöhe. Auch bemerkenswert: Es wird miteinander geredet und nirgendwo ist ein Smartphone zu sehen. Das ist ja inzwischen selten der Fall.

Die über 300 Jugendlichen sind sichtlich erfreut über diese Art der Katechese. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich einzeln segnen zu lassen. Anschließend feiern wir gemeinsam mit dem Weihbischof die Hl. Messe. Eine schöne und auch intensive Zeit im Collegium Beckmann geht zu Ende. 

(Kein) Kreuzweg mit Papst Franziskus

Da ich mich auf den morgigen Pilgerweg zum Campo San Juan Pablo II (Metro Park) vorbereiten muss, lasse ich den Kreuzweg mit Papst Franziskus schweren Herzens ausfallen. Vielleicht bekomme ich ja noch ein paar Eindrücke vom Kreuzweg durch einen der jugendlichen WJT-Reporter.

Ich hoffe, dass am Samstag und Sonntag bei den großen Abschlussfeiern das Telefonnetz nicht zusammenbricht, sodass ich zeitnah Eindrücke vom Pilgerweg und vom Campo liefern kann. Wir werden sehen...
Euch ein schönes Wochenende und ¡Hasta luego! Euer André aus Panama.

Ausflug in den Metropolitan Park

von WJT Reporterin Elena Szuczies

Der Metropolitan National Park ist die grüne Lunge von Panama City. Bei einer Wanderung entdeckt man viele einheimische Pflanzen und sogar einige Wildtiere. Vom Ancon Hill aus hat man eine tolle Aussicht auf die Skyline der Stadt.

24. Januar: Das große Papst-Willkommen

Der Tag beginnt wieder mit einer Katechese. Heute orientiert sich die Katechese von Weihbischof Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz am Motto des Weltjugendtags "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“.  Es geht um die Frage, wie ich mich als Individuum in die Gesellschaft einbringen kann und wir als Christen die Liebe Gottes unter die Menschen bringen können.

Nachdem der Papst gestern bei seiner Ankunft schon kräftig gefeiert wurde, geht es heute mit dem Papst-Willkommen auf der Cinta Costera weiter. Heute sind noch mehr Pilger unterwegs als in den Tagen zuvor. Kein Wunder, denn der Weltjugendtag biegt so langsam auf die Zielgerade ein.

Die Suche nach dem Pressebereich

An Eingängen zum WJT-Gelände warten tausende Pilger, aber die Stimmung ist gut. Nach etwa einer Stunde bin ich auf dem Gelände.

Ich suche den Pressebereich und bemerke, dass ich auf der falschen Seite bin (der Pressebereich ist links von der Bühne und ich stehe rechts). Voluntarios sagen, ich muss ganz außen rum, was mich eine Ewigkeit kosten würde. Also frage ich mich durch. Zum Glück finde ich jemanden, der mich zum Pressebereich geleitet.

Ich komme dort an und sehe, dass der Papst noch ziemlich weit entfernt ist. So ganz nah ran kommt man heute wohl nicht. Dafür bin ich als „kleiner“ Reporter wohl auch zu unbedeutend. 

Papst Franziskus fasziniert die Pilger

Papst Franziskus fährt mit dem Papamobil auf das Gelände. Nach der Rundfahrt durch die Menge erreicht er die Bühne. Die jungen Pilger toben und beklatschen jeden Satz von Papst Franziskus, vor allem, wenn er über sie spricht – die Jugend. Beim Versuch, Fotos zu machen, ist mir immer wieder ein Meer aus Fahnen im Weg. Halb so schlimm. Ein paar gute Fotos gelingen mir dann doch. Es ist faszinierend, welch eine Aura der Heilige Vater hat. Live ist das etwas ganz anderes als im Fernsehen oder so. 

Nach dem Papst-Willkommen steigt „el papa“, wie er liebevoll genannt wird, wieder auf sein Papamobil und verschwindet mit viel Security in der Nacht. Bis zum Sonntag haben wir Pilger ja auch noch weitere Gelegenheiten, ihn zu sehen. Ein weiterer Tag geht zu Ende. Drei weitere stehen noch an.
Herzliche Grüße aus Panama!

23. Januar: Ein Tag mit Papst und Weihbischof

Gemeinsam die Heilige Messe feiern

Heute sind wir im Collegium Beckmann, einer Schule in der Nähe unserer Gemeinde-Kirche. Pilger aus ganz Deutschland sind vor Ort und haben hier ihre Katechese. Es geht um das Thema Berufung und um die Zukunft von Kirche. Ein wichtiger Aspekt für junge Gläubige. Nach einer kurzen Pause feiern wir den Gottesdienst mit knapp 400 jungen Menschen. Unser Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser zelebriert.

Sehr schön: Pilger aus der Kölner Gruppe zusammen mit Pfarrer Matthäus Hilus unterstützen die Messe musikalisch. Am Ende bedanken sich die Organisatoren der Schule bei allen Gästen. Wir Pilger können den Dank nur zurückgeben. Am Ende singen wir alle gemeinsam „Nimm mein Ja“, die WJT-Hymne, auf Deutsch und Spanisch. Ein schöner Abschluss.

Interview mit Weihbsichof Steinhäuser

Im Interview mit dem Weltjugendtags-Blogger André Grosser erzählt Weihbischof Steinhäuser am 23. Januar von seiner Anreise, seinen bisherigen Erlebnissen, der Gastfreundschaft und den Punkten, auf die er sich besonders freut.

Nach dem Mittagessen (es gibt Spaghetti Bolognese und kein Hühnchen mit Reis) machen sich die Pilger auf den Weg in die Stadt. Einige sehen sich die Altstadt an, andere gehen zum „Youth Hearing“ – eine Veranstaltung des BDKJ Bundesverbandes. Sie diskutiert die Frage, wie sich die Lebenssituation von jungen Menschen in Panama gestaltet.

Ich entscheide mich, ein bisschen durch die Altstadt zu schlendern. Meiner Meinung nach der schönste Teil Panama-Citys. Ich bekomme von anderen Pilgerteilnehmern via Whatsapp die Nachricht, dass der Papst gelandet ist. Also mache ich mich auf den Weg, um auch einen Platz und damit einen Blick auf den Papst zu ergattern.

D'r Papst kütt

In der Via España, einer großen Straße im Zentrum von Panama-City, ist eine Stimmung wie an Rosenmontag. Statt in Karnevalskostümen ist die Straße und die ganze Stadt in Fahnen gehüllt und der Papst wird sehnsüchtig erwartet. Immer wenn ein Auto vorbeifährt, bricht die Menge in Jubel aus.

Nach mehreren Fehlalarmen ist es dann soweit. Ich bin zwar nicht so nah dran, stehe aber erhöht an einem Blumenbeet und filme das Geschehen. Der Papst kommt, der Jubel ist riesig und nach ein paar Sekunde ist alles schon wieder vorbei. Aber die Panameños und junge Pilger aus aller Welt wurden vom Papstfieber gepackt. Definitiv!

Video: Dominik Tukaj

Morgen schon haben wir die Gelegenheit, das Oberhaupt unserer Kirche, beim Papst-Willkommen ein bisschen länger zu erleben. Und damit nicht genug. In den nächsten Tagen werden wir Papst Franziskus beim Kreuzweg, der Vigilfeier und beim Abschlussgottesdienst im Metro Park, auf einem großen Feld außerhalb der Stadt, zu Gesicht bekommen. Und am Wichtigsten, wir werden mit ihm zusammen beten und unseren Glauben festigen. Ich bin schon sehr gespannt!

22. Januar: Das nächste Level – Weltjugendtag in Panama-City

So schön und persönlich die „Tage der Begegnung“ im Bistum David waren – der WJT ist eine andere Größenordnung. Junge Menschen aus aller Welt kommen zu Zehntausenden in die Hauptstadt Panamas, um gemeinsam den Glauben zu leben. Während die Panameños auf der Bühne für Stimmung sorgen, ziehe ich durch die Reihen und mache ein paar Fotos.

Gastfreundschaft auch in Panama-City

Ich schaue auf die Uhr. Schon ziemlich spät. Ich muss mich auf den Weg ins Pressezentrum machen. Meinen Ausweis abholen.

Ich mache mich gemeinsam mit Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp auf den Weg in die Stadt, da er noch die Priesterakkreditierungen abholen muss. Glücklicherweise können wir gemeinsam mit zwei Priestern aus Südddeutschland fahren, die vom Vater ihrer Gastfamilie mit dem Auto in die Stadt gebracht werden. Wir fahren zur Universität, wo die Priesterakkreditierungen ausgegeben werden.

Zum Presseamt muss ich noch einige Kilometer weiter in die Stadt. Die Priester werden abgesetzt und ich will mich auf dem Weg zur Metro machen, darf aber sitzen bleiben und werde von besagtem Gastvater bis zum Presseamt gefahren. Wieder erlebe ich diese Gastfreundschaft, die mich schon seit den „Tagen der Begegnung“ in David begleitet.

Wir fahren 30 Minuten durch die Stadt und kommen ins Gespräch. Anders als die meisten Taxifahrer, spricht er sehr gut Englisch. Das erleichtert mir die Konversation sehr.

Wir kommen am Pressezentrum an und ich bedanke mich dreimal und wünsche ihm alles Gute. Anders als erwartet, bekomme ich ziemlich schnell meinen Presseausweis und kann mich nun auf den Weg zur Eröffnungsmesse machen. 

Los geht´s zur Eröffnungsmesse

Mit Bus und Metro fahre ich Richtung Cinta Costera. Die Stadt wird langsam voller. Es sind sehr viele Fahnen zu sehen. Immer wieder werden Gesänge angestimmt.

Und dann beginnt die Eröffnungsmesse. Der Bischof von Panama, José Domingo Ulloa Mendieta, zelebriert die Messe. Ich streife durch das Gelände. Es ist riesig und zu Beginn fällt es mir schwer, mich zu orientieren. Ich halte Ausschau nach deutschen und Kölner Flaggen, in der Hoffnung, Pilger aus unserer Gruppe anzutreffen. Kurz vor dem Ende des Gottesdienstes finde ich einen kleinen Teil der Kölner Wallfahrtsgruppe. Sie sind von der Stimmung begeistert und freuen sich, mit Menschen aus aller Welt zusammen zu beten und zu feiern.

Glaube verbindet über Sprachen hinweg

Yannick, ein Pilger aus unserer Gruppe, war fasziniert von der Art und Weise, wie der Gottesdienst gefeiert wurde. „Es ist einfach unfassbar, so zu sehen, wie Leute zwar das Gleiche machen, aber jeder auf seiner eigenen Sprache. Man sitzt nebeneinander und betet zum Beispiel das Vaterunser zusammen und man hört das gleichzeitig auf drei verschiedenen Sprachen. Es ist eine ganz neue Art von Zusammenhalt, die ich bis dahin nicht kannte,“ sagt er.

Eindrücke nach der Eröffnungsmesse

Langsam leert sich das Gelände nach dem Gottesdienst. Ich esse noch etwas und mache mich dann auf den Heimweg. Jetzt heißt es, wieder zu Kräften zu kommen und morgen den Papst willkommen zu heißen.

22. Januar: Eröffnungsmesse zum Weltjugendtag

21. Januar: Gottesdienst in der fahrenden Metro

von WJT-Reporterin Miriam Herbert

Der Montag ist Familien- bzw. Gruppentag. Während einige Pilger aus unserer Gruppe sich mit ihren Gastfamilien auf den Weg machen, entscheidet sich die verbliebene Gruppe für einen Ausflug in die Stadt.

Unsere Unterkunft ist so weit nördlich, dass die Metro noch nicht bis dorthin ausgebaut ist. Sobald man aber in der U-Bahn sitzt, ist man recht schnell in der Innenstadt. Wir entscheiden uns, die als Weltkulturerbe geschützte Altstadt zu erkunden. Wegen dieses Weltkulturerbe-Statuses dürfen viele Fassenden wohl nicht abgerissen werden, obwohl die Häuser dahinter schon längst verfallen sind. Das ergibt einen sehr spannenden Kontrast zwischen herausgeputzten Häusern und halb verfallenen "Ruinen".

Viele Straßen sind bereits gesperrt und außer uns noch hunderte andere Pilger unterwegs. Es ist echt toll, die Spannung und Vorfreude in der Luft zu spüren!

Auf dem Rückweg mit der Metro verspäten wir uns. Da wir nun die abendliche Messe verpassen, entscheiden wir kurzerhand, einen Wortgottesdienst in der Metro zu feiern. In unsere Gesänge stimmen viele der mitreisenden internationalen Pilger munter mit ein. Wahrhaftig ein echtes Fest des Glaubens!

21. Januar: WJT in den Startlöchern

Einmal durchatmen und orientieren

¡Hola! aus Panama-City! Die Spannung steigt, der Weltjugendtag steht kurz bevor. Und hört, hört – der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Gutes Timing, da wir alle mal etwas durchschnaufen können. Die Zeit wird genutzt, um die Stadt zu erkunden, die Seele ein wenig baumeln zu lassen und noch letzte organisatorische Dinge zu klären.

New York? Oder doch Panama City?

Pfarrer Matthäus Hilus, der die Pilger in Panama begleitet, ist mit seiner Gruppe ins Zentrum von Panama gefahren. Er berichtet: „Wir haben uns das Gelände angeguckt. Es liegt wunderschön zwischen Wolkenkratzern, die unfassbar sind, wenn man aus der U-Bahn aussteigt. Man kommt aus dem Grünen und steht plötzlich in New York. Das Gelände ist wirklich sehr schön, sehr weitläufig sehr groß. Wir freuen uns auf morgen.“

Ich kann mich diesem Eindruck komplett anschließen. Ich fahre mit dem Taxi in die Stadt und die Wolkenkratzer erinnern mich an New York oder Toronto. Es macht einen sauberen und aufgeräumten Eindruck. Berichten zufolge hat Panama sehr viel Geld in die Ausrichtung des Weltjugendtages gesteckt. Das sieht man hier. Die Cinta Costera – die Hauptverkehrsstraße im Zentrum der Stadt – ist für den WJT komplett gesperrt. Hier wird viel getan, damit das Großereignis Weltjugendtag ein Erfolg wird.

Im Kontrast dazu stehen die ärmeren Viertel, die ich auf der Fahrt in ins Zentrum wahrnehme. Bleibt zu hoffen, dass die ganze Bevölkerung von diesem Event profitiert.

Aus dem Stadtbild nicht wegzudenken: die kleinen Taxis in Panama-City.

Metro, Bus und Taxi und ein Abenteuer

Zurück in unsere Gast-Gemeinde fahre ich mit der Metro. Das Pilgerpaket beinhaltet eine Metro-Karte, die leider noch nicht aufgeladen ist. Sie soll wohl ab morgen funktionieren. Ich gehe zum Ticketautomaten und will die Karte aufladen. Dies gelingt mir auf nicht auf Anhieb. Zwei Leute helfen mir, weil ich etwas hilflos vor dem Automaten stehe. (Ich komme mir dabei ein bisschen dumm vor.) Letztlich klappt es und ich komme in den Genuss einer Metrofahrt. Ziemlich modern und klimatisiert. Macht einen besseren Eindruck als in Köln.

An der Endhaltestelle will ich einen Bus nehmen, bin aber etwas überfordert. Ich entscheide mich für ein Taxi. Kurios: Es werden spontan Fahrgemeinschaften gebildet und wir bewegen uns von meiner Gemeinde weg. Ich bin kurz irritiert und überlege, ob ich aussteigen soll, entscheide mich aber dagegen und schaue mir an, was passiert. Jetzt erst verstehe ich die Logik. Ich bin als letzter eingestiegen, also werde ich auch erst am Ende abgeliefert. Bei der Fahrt sehe ich die ärmeren Viertel von Panama City nun auch aus nächster Nähe.

Ich komme mit dem Taxi-Fahrer ins Gespräch und er fragt, warum ich kein WJT-Shirt trage. Er erklärt, dass ich sicherer bin, wenn ich es trage, da hohe Gefängnisstrafen drohen, wenn man einen Pilger beklaut. Bis zu 20 Jahren. Auch hier haben die Behörden Maßnahmen ergriffen, die die Sicherheit in Panama erhöhen sollen.

Als er das Thema wechselt komme ich meinem treuen Helfer – dem Google-Übersetzer – nicht ganz hinterher. Wie gesagt, mein Spanisch ist ausbaufähig. Anstatt 10 Minuten war ich 30 Minuten unterwegs. Ich werde an unserer Kirche abgeladen und bedanke mich. 3,50 Dollar ärmer, aber eine nette Begegnung reicher neigt sich der erste Tag in Panama-City dem Ende entgegen. 

Endlich: Alle Kölner WJT-Teilnehmer sind da!

Ein Highlight gibt es an diesem Abend aber noch: Die Reisegruppe der Erzbistums Köln ist endlich komplett. René Fanta und 20 Teilnehmer stoßen nach knapp einer Woche Verspätung zur Gruppe. Müde aber erleichtert heißen wir sie willkommen. Jetzt steht dem Weltjugendtag nichts mehr im Weg.

René Fanta, Diözesanpräses BDKJ Diözesanverband Köln, ist einer der Leittragenden. „Ich bin noch bisschen müde, aber es ist super, dass wir angekommen sind und hier herzlich willkommen geheißen wurden. Ich hoffe, dass das der Anfang für eine coole Zeit hier ist.“ Auf die Frage, was er sich vom WJT in Panama erwartet, antwortet er: „Ganz viele junge Menschen zu erleben, die ihren Glauben leben, gemeinsam feiern und im Kontakt mit anderen Pilgern erfahren, wie Glauben seinen Ausdruck finden kann.“

WJT-Programm in Panama-City

Mo., 21. Januar: Ankunft in Panama City
Di., 22. Januar: Besuch eines Adveniat-Projekts, Eröffnungsmesse
Mi., 23. Januar: Katechese, Jugendfestival und Deutscher Pilgerabend
Do., 24. Januar: Katechese, Jugendfestival, Papst-Willkommen
Fr., 25. Januar: Katechese, Jugendfestival, Kreuzweg
Sa., 26. Januar: Pilgerweg zum Abschlussgelände Metro Park, Vigil mit Papst Franziskus
So., 27. Januar: Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus

20. Januar: Nach den „Tagen der Begegnung“ ist vor Panama City

Wir lassen das Bistum David und die „Tage der Begegnung“ hinter uns. Mit dem Herz bin ich noch in David bei diesen überaus netten und reizenden Menschen. Gedanklich bin ich schon in Panama City und freue mich auf dieses Großereignis, auf Menschen aus aller Welt und natürlich auf den Papst.

Ich lasse die „Tage der Begegnung“ in meinen Gedanken Revue passieren und kann gar nicht sagen, was für mich das Highlight der Woche war. Ich habe euch aber meine Top 5 Highlights zusammengestellt.

Busfahrt nach Panama-City

Witzig: Sicherheitshinweise auf der Busfahrt nach Panama-City zum Weltjugendtag

Top 5 „Tage der Begegnung“ im Bistum David

  • Die herzlichen Panameños, die alles, aber auch wirklich alles dafür getan haben, dass es der Pilgergruppe gut geht.
  • Die pünktlichen Koreaner aus Puerto Armuelles. Egal was die Kölner „Peregrinos“ in der Gemeinde Parroquia San Antonio de Padua gemacht haben – die Koreaner waren schneller.
  • „Arroz con Pollo“! Hühnchen mit Reis steht bei den Panameños ganz oben auf dem Speiseplan (ob das in Panama City anders wird?).
  • Warmes Wasser, kaltes Wasser, gar kein Wasser? Eine ganz neue Erfahrung für Kölner Pilger. In einigen Familien gab es kein warmes Wasser, vereinzelt sogar kein fließendes Wasser. Das positive daran: wir sehen, dass es uns in Deutschland ziemlich gut geht und wir einige Dinge nicht für Selbstverständlich nehmen sollten.
  • Traditionelle Tänze und Kleider im Bistum David. Sehr schön, aber auch sehr komplex. Neben dem Kleid ist der aufwendige Kopfschmuck zu beachten. Es dauert einige Zeit bis man hergerichtet ist. Beim Tanz muss dann noch auf die Stellung des „Sombrero Pintao“, des Panamahuts, geachtet werden. Die Stellung des Schirms (vorne und hinten) sagt etwas über den Beziehungsstatus des Mannes aus.

Es ist bei diesen vielen positiven Eindrücken fast unmöglich, nochmal eine Schippe draufzulegen. Aber vielleicht gelingt es uns, den Spirit und den positiven Schwung mit nach Panama City zu nehmen. Dort wird die Gruppe neue Erfahrungen und Begegnungen sammeln – da bin ich mir sicher. Oder wie Diözesanjugendseelsorger betont: „Wir haben jetzt den ersten Step gemacht, auch schon mal die Größe des Weltjugendtages erlebt und jetzt kommt das richtig große Erleben dieser nächsten Tage, wo wir permanent auf Pilgergruppen treffen werden – hier in der Stadt – das wird einfach großartig.“

Das waren unsere Tage der Begegnung

von den WJT-Reporterinnen Melanie und Katharina

Panama ist arm aber herzlich

Wir fahren wieder 8 Stunden Bus. Diese Strecke haben wir ja bereits auf dem Hinweg zurückgelegt. Jetzt sind wir tagsüber unterwegs und ich sehe immer wieder schöne und hügelige Landschaften – auf dem Hinweg war es stockfinster.

Ich erblicke aber auch zusammengeschusterte Hütten am Straßenrand. Armut scheint hier ein großes Problem zu sein. Das hebt die große Gastfreundschaft, die wir Pilger hier im Land erfahren, nochmals hervor. Während wir in Deutschland Dinge ansammeln, die wir nicht brauchen, geben die Panameños quasi ihr letztes Hemd.

Ankunft in Panama City

Im Dunkeln kommen wir im Norden der Hauptstadt in unserer neuen Gemeinde Parroquia San Juan María Vianney an. Ich bin müde und verarbeite gefühlt noch die Eindrücke aus David. Einigen Pilgern geht es ähnlich. Aber jetzt zwei Tage zu entspannen, ist keine Option. Schließich haben wir jetzt WJT! Nachdem alle Teilnehmer in Gastfamilien untergebracht sind, neigt sich der Tag dem Ende entgegen.

Wir sind gut angekommen und der Weltjugendtag 2019 steht in den Startlöchern.

19. Januar: Reunion der Kölner Wallfahrtsgruppe

Nachdem die Pilger der Kölner Wallfahrtsgruppe in den letzten Tagen in ihren Gemeinden ein vielfältiges Programm erlebten, kommt es nun zur großen Zusammenkunft. Heute ist Diözesaner Begegnungstag - ein internationales Treffen der Pilgergruppen im Rahmen der „Tage der Begegnung“. Dieses beginnt mit einer Kultur- und Berufungsmesse in der Schule St. Augustin in David. In der dortigen Sporthalle wird gefeiert. Einige Pilgergruppen zeigen kleine einstudierte Tanz- oder Singeinlagen.

Zu Mittag gibt es mal wieder Hühnchen mit Reis. Mich beschleicht der leise Verdacht, dass ich dieses Gericht in der nächsten Zeit noch häufiger essen werde. 

Prozession bei 35 Grad

Nach dem Essen ziehen wir in einer Prozession gemeinsam in Richtung Baseball-Stadion, wo wir mit knapp 5.000 jungen Menschen den Gottesdienst zusammen mit José Luis Kardinal Lacunza Maestrojuán, Bischof von David, feiern werden. Es ist heiß und alle 500 Meter werden wir mit Wasser versorgt. So ein Weltjugendtag im europäischen Winter hat echt Vorteile: Während sich in Deutschland die Temperaturen um den Nullpunkt bewegen, ist es hier muckelig warm.

Vor und hinter mir erstreckt sich ein Fahnenmeer. Ich sehe Flaggen verschiedenster Nationen: Ghana, Libanon, Brasilien, Frankreich, immer wieder die WJT-Flagge und viele weitere. Wir Kölner haben natürlich unsere Stadtflagge dabei. Auch wenn zum Erzbistum Kön natürlich auch Düsseldorf, Leverkusen, Bonn, der Rhein-Erft-Kreis usw. gehören, stiftet die Köln-Flagge ein Gefühl der Zusamengheörigkeit. Mir fallen auch die Pilger aus Bayern auf. Wie sollte es auch anders sein: In Lederhosen. Da hat man sich bei 35 Grad in der Sonne wohl für den Style-, aber gegen den Funktionsfaktor entschieden. Jedem das Seine. 

Schwerer als sie aussieht: Muttergottes wird mitgetragen

Wir machen einen Zwischenstopp, um den Rosenkranz in mehreren Sprachen zu beten. Dann ziehen wir weiter. Von dort an wird die Gottesmutter Maria bis ins Stadion getragen. Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp und drei Kölner Pilger beginnen noch vor den sonst so überpünktlichen Koreanern, die sonst immer schneller waren (es handelt sich um die Koreaner aus Puerto Armuelles von denen ich bereits berichtet habe).

Wir führen Die Prozession an und bekommen musikalischen Support von einer Kapelle, die auf einem Pick-Up sitzend musiziert. Flotte Tanzmusik – Herrlich! Wir übergeben an die Koreaner. Fair-Play muss sein. Tobias Schwaderlapp und die drei Pilger pusten einmal kurz durch. „Ist schwerer als sie aussieht“ lasse ich mir von ihnen sagen. 

Gottesdienst im Baseball-Stadion

Das Stadion ist in Sicht und wir bewegen uns auf den Höhepunkt des heutigen Abends zu.

Alle nehmen Platz, schwenken ihre Fahnen und singen die Hymne. Die Stimmung ist auf dem Höhepunkt. Der Bischof des Bistums David, José Luis Kardinal Lacunza, feiert den Gottesdienst mit uns. In seiner Predigt nimmt er Bezug auf das Motto des Weltjugendtages „Mir geschehe nach deinem Wort“ aus dem Lukas-Evangelium: „Und ich bitte euch“, rief er den Pilgern aus aller Welt zu, „lasst das Wort Gottes an euch geschehen, sonst tut sich nichts in der Welt!“

Nach dem Gottesdienst gibt es noch ein Feuerwerk.

Tage der Begegnung waren beeindruckend

Nicht nur für uns Pilger waren die Tage der Begegnung besonders beeindruckend. Auch Bischof Lacunza blickt sehr zufrieden auf die Tage der Begegnung zurück: „Für uns waren sie ein Segen, denn sie haben unseren Jugendlichen ermöglicht, andere junge Menschen aus der ganzen Welt zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen“, sagt er im Interview mit Ina von Domradio. „Denn hier im Bistum gibt es viele, die noch nie rausgekommen sind, die keine Möglichkeit haben, zu reisen. Deswegen waren diese Tage der Begegnung ein Geschenk!“

Danach geht es etwas müde, aber glücklich und beseelt wieder in Richtung Bett. Wenn hier schon eine Riesenatmosphäre vorherrscht, was wird uns dann erst in Panama City erwarten. Mit mehr Pilgern, mehr Begegnungen und dem Papst. Morgen mache ich mich mit der Kölner Wallfahrtsgruppe auf den Weg dorthin.

Die „Tage der Begegnung“ waren ein voller Genuss. Schwer zu glauben, dass wir das Erlebte noch toppen können, aber wir werden es wohl erleben.

18. Januar: Bäume pflanzen am „Tag der Schöpfung“

Heute feiern wir im Bistum David den Tag der Schöpfung. Im Sinn der 2015 von Papst Franziskus veröffentlichten Enzyklika „Laudato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“, steht alles im Zeichen des Umweltschutzes. Die Ressourcen unserer Erde sind endlich und gerade die Jugend wird sich in Zukunft vermehrt mit dieser Problematik, die uns alle betrifft(!), konfrontiert sehen.

Wir treffen uns im Park Miguel de Cervantes Saavedra im Zentrum von David. Der Park liegt direkt vor der Iglesia Sagrada Familia, wo einige der Kölner Pilger regelmäßig zum Gottesdienst zusammenkommen. Heute werden im Park drei Bäume gepflanzt. Mit dabei ist der Bischof von David, José Luis Kardinal Lacunza Maestrojuán. Das erklärt den großen Presseauflauf. Der Kardinal begrüßt gut gelaunt alle Anwesenden und gibt Ina und Kathi von Domradio.de gerne ein ausgiebiges Interview. Außerdem sind WJTler aus verschiedenen Nationen vor Ort, auch zwei Pilgerinnen aus unserer Wallfahrtsgruppe sind da, um diese Aktion zu unterstützen. Ich schaue durch die Reihen. Hier sind wir Deutschen die Exoten. Die litauische und die deutsche Flagge sind die einzigen europäischen Flaggen, die ich erblicke. Ansonsten überwiegen die Länder aus Mittel- und Südamerika. Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Paraguay, Dominikanische Republik usw. Ein schönes Bild. Junge Menschen aus so vielen Nationen, die friedlich zusammen beten, feiern und die gemeinsame Zeit genießen. Simone, aus der Kölner Gruppe, ist mit dabei und zeigt sich erstaunt ob der Offenheit der Panameños und der Menschen aus allen Teilen der Welt. Das kennt sie auch Deutschland nicht so. Tja, so etwas gibt es halt nur beim Weltjugendtag (und vielleicht im Rheinischen Karneval). Eigentlich schade.

Weitere Aktionen für den Umweltschutz

  • Neben der Baumpflanz-Aktion Gibt es viele weitere Maßnahmen zum Schutz unserer Umwelt. Es werden nicht nur Bäume, sondern auch Setzlinge gepflanzt.
  • Kölner Weltjugendtags-Teilnehmer aus der Gemeinde Parroquia San Martin de Porres, wandern in Caldera, nördlich von David, durch die Berge. Sie lassen ihren Gedanken zur Enzyklika „Laudato si‘“, von Papst Franziskus, freien Lauf und feiern eine Messe in der Natur.
  • In Puerto Armuelles reinigen die Pilger, die das Glück haben, am Meer zu wohnen, den Strand und beseitigen zusammen mit den Panameños den Müll.

Im Video interviewt Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp zwei Pilgerinnen und WJT-Reporterinnen Melanie und Katharina in Puerto Armurelles.

Fotos von der Strandreinigung und der Wanderung

Feiern wie die Panameños

von WJT-Reporter Kilian Piepenburg

Es ist unser 3. Tag in David, Provinz Chiriqui. Heute geht es zur Gemeinschaft von Sabana Bonita im Bezirk San Carlos. Der Tag beginnt mit der Heiligen Messe um 8:30 Uhr in unserer Gastkirche Sagrada Familia. Danach gehen wir alle in die Busse und fahre los. Deutsche, Argentinier, Paraguayos, Kolumbianer, Litauer und Panameños. Wir sind bunt gemischt. Nach kurzem abtasten, legen die Südamerikaner vor und fangen an zu singen. Wir legen natürlich nach und singen "Großer Gott wir loben Dich" gefolgt von "Que viva Panama". Am Ende ziehen wir noch den Joker eines jeden Kölners und singen „Viva Colonia“. Einen Gewinner gibt es nicht. Wir feiern zusammen und haben Spaß.

Bei Sabana Bonita werden dann neue Freundschaften geknüpft. So lerne ich Emiliano und Mariana aus Argentinien, sowie Fatima und Romina aus Paraguay kennen. Wir verständigen uns mit einem Mix aus Spanisch, Englisch, Deutsch. Wenn das nicht mehr weiterhilft, kommunizieren wir mit Händen und Füßen. Wir schießen Fotos, tauschen Kontakte aus und freuen uns, einander kennenzulernen.

Auf dem Rückweg im Bus sind wir wieder mit denselben Pilgern zusammen wie am Morgen. Diesmal wird aber nicht gefeiert, sondern zusammen gebetet, schließlich sind wir ja auf einer Wallfahrt. Unter Leitung des litauischen Pfarrers Žydrūnas Vabuolas beten wir den Rosenkranz auf Spanisch und Deutsch. Die erste Hälfte eines Gebets in der einen Sprache, die zweite Hälfte in der anderen Sprache. So wird das gemacht auf einem Weltjugendtag! Es wird zusammen gefeiert UND gebetet. Samstagabend steht das Treffen der internationalen Pilgergruppen im Baseball Stadion in David an. Auch dann wird es wieder heißen: Feiern wie die Panameños.

Spontane Party auf dem Parkplatz

Nachdem die Bäume gepflanzt sind, gehe ich ein paar Meter zur Iglesia Sagrada Familia. Neben dem Eingang steht auf dem Parkplatz eine kleine Band. Ein Panameño erklärt, dass die „Pellegrinos“ aus Köln gleich wiederkommen und wir sie hier begrüßen. Aha, ein Begrüßungskomitee also. Der Bus rollt an, die Türen gehen auf und die kleine Musikkapelle legt los. Die Pilger sind noch etwas Verhalten, doch innerhalb von 2 Minuten kommen aus allen Ecken Menschen angerannt und beginnen zu tanzen. Oh, wie schön ist Panama!

Ausblick

Morgen kommen zum ersten Mal alle Pilger der Kölner Wallfahrtsgruppe zu einer Kultur- und Berufungsmesse zusammen. Am Abend gibt es dann ein Jugendfestival mit Musik, Tanz und Feuerwerk. Es wird der letzte Tag im Bistum David sein. Am Sonntag fahren wir nach Panama City zum Weltjugendtag mit Papst Franziskus.

17. Januar: Ausflug zur Gemeinde mit Strand

Panama ist bekannt für schöne Strände und man hat die Qual der Wahl, ob man an den Atlantik im Norden oder den Pazifik im Süden geht. Ich fahre heute mit den Maltesern, die die Kölner Wallfahrtsgruppe medizinisch betreuen, direkt an die Pazifikküste. Der Ort Puerto Armuelles mit der Gemeinde Parroquia San Antonio De Padua ist Nahe der Grenze zu Costa Rica. Dort sind 46 Pilger in Gastfamilien untergebracht, eineinhalb Stunden von der Stadt David entfernt.

Puerto Armuelles an der Pazifikküste

Wir kommen an. Die kleine Kirche San Antonio ist in den obligatorischen WJT-Schmuck eingehüllt. Ich treffe Volker Andres, den Diözesanvorsitzenden des BDKJ DV Köln. Er ist hier Gemeindekoordinator. Eine Frage brennt mir auf den Lippen: wie häufig geht’s zum Strand? „Wir sind leider nicht den ganzen Tag am Strand. Die Gemeinde hier in Puerto hat ein umfangreiches Programm für uns geplant. Nach 40 Stunden Anreise sind wir angekommen, haben dann direkt das volle Programm bekommen. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und es wurde ein bisschen Party gemacht.“

Ein echtes Abenteuer: Leben in Gastfamilien

Im weiteren Gespräch erfahre ich, dass die Gastfamilien alles in die Wege leiten, damit es den Pilgern gut geht. Jedoch gibt es vereinzelt kein fließendes Wasser. Ein Hotel sei aber keine Option. Schließlich will man Land und Leute kennenlernen. Andres betont: „Man lernt dadurch auch zu schätzen, was wir in Deutschland für Möglichkeiten haben und lernt auch total zu schätzen, dass die Menschen trotz der teils ärmlichen Verhältnisse alle möglich mache wollen, uns fast den roten Teppich ausrollen.“  

Das klingt ja spannend und irgendwie nach einem kleinen Abenteuer. Ich rede kurz mit Pilgern aus der Gruppe. Auch hier sind die Menschen, wie ich das in anderen Gemeinden auch wahrgenommen habe, super nett und zuvorkommend. Teilweise etwas zu zuvorkommend. Aber wer will es ihnen verübeln. Es ist Weltjugendtag und das ganze Land ist auf den Beinen. Ich habe mich bereits daran gewöhnt, dass man in der Kirche oder auf der Straße von allen Seiten begrüßt wird. Das kennt man aus Deutschland so nicht.

Koreaner sind die pünktlicheren Deutschen

Beim Mittagessen in einer großen Halle nehmen alle Pilger der Gemeinde ihr Mittagessen zu sich. Wir essen Hühnchen mit Reis, „Arroz con Pollo“ genannt, es ist eines der Nationalgerichte des Landes. Schmeckt ganz gut und ich habe mir sagen lassen, es gibt das Gericht auch ohne Fleisch. Hier wird also auf alles geachtet. Neben den deutschen Pilgern sind auch Gäste aus Korea zu Gast und essen gemeinsam mit uns. Unglaublich aber wahr: die deutschen Pilger sind in den Morgenstunden zu spät zum Programm erschienen, während alle Koreaner pünktlich waren. Das ist natürlich ein herber Schlag für ein deutsches Selbstverständnis, bei Terminen immer „On Time“ zu sein. Aber auch solche Dinge lernt man beim WJT.

Strände wie im Urlaubskatalog

Und ja, wir waren natürlich am Strand. Während ein Teil der Pilger gegen die koreanische Gruppe ein Fußballspiel bestreitet (mir ist es dafür ein bisschen zu warm), gehen wir mit einigen Leuten ans Meer. Das Wasser hat Badewannen-Temperatur. Es sind 32 Grad und die Sonne scheint.

Aber: wir dürfen nicht schwimmen gehen. Zwei Sicherheitskräfte beobachten uns am Strand und betonen mehrfach, man solle nicht schwimmen gehen. Irgendwie ein skurriles Bild. Aber das gehört dann wohl zur generellen Fürsorge, die von allen Panameños und insbesondere von den Gastfamilien zu spüren ist. Wir belassen es daraufhin dabei, nur mit den Füßen im Wasser zu planschen und machen uns wieder auf zur Gemeinde-Kirche. Es wartet der nächste Programm-Punkt. Ein straffer Ablaufplan.

Ganz Panama ist im Weltjugendtags-Fieber

Kurz bevor wir zurück nach David fahren, hält ein Pick Up vor mir am Straßenrand. Er sagt etwas auf Spanisch und ich verstehe es nicht (mein Spanisch ist nicht sehr ausgereift, muss ich zugeben). Ich gehe näher ans Auto. Er grinst, fängt an zu winken und sagt: „Welcome to Panama“. Dann fährt er wieder.

Diese kleinen Gesten zeigen mir und den Pilgern immer wieder - hier herrscht besondere Atmosphäre. Ein vielfältiges Miteinander, in alltäglichen Dingen, in den Gastfamilien und im Gottesdienst. Drei Tage bleiben uns noch im Bistum David und dann geht es weiter nach Panama City. So wie die ersten Tage verlaufen sind, kann es gerne weitergehen!

Der WJT-Reporter André

In Puerto Armuelles

16. Januar (Teil 2): Schon wieder?: Anreise mit Hindernissen

Unser Teil der Kölner Reisegruppe ist ja bereits gut in David angekommen. Die Pilger, die über San José (in Costa Rica) geflogen sind, kommen aber erst einige Stunden später an. Geschlagene 36 Stunden sind sie unterwegs, als sie aus dem Bus aussteigen. Die Gemeinde „Catedral de San Jose“ wartet schon auf sie. Und damit meine ich wirklich ALLE. Schaut euch mal die Bilder an. Jung und Alt singen und tanzen, als ob da gerade Popstars aus dem Bus aussteigen.

Wie den Pilgern sieht man auch Diözesanseelsorger Tobias Schwaderlapp die Anstrengungen der letzten Stunden an. Als ich ihn frage, wie es ihm geht, antwortet er: „Das war schon eine anstrengende Anreise. Aber ich würde sagen, es ist eine echte Weltjugendtags-Anreise. Das ist keine Rentnerfahrt, sondern der Weltjugendtag. Da gehört ein bisschen Anstrengung dazu. Und gerade, wenn man so richtig am Ende ist, ist man eigentlich noch mal viel empfänglicher für die ganzen neuen Eindrücke, die jetzt auf uns einströmen. Gerade die Herzlichkeit, mit der wir empfangen wurden, war super schön. Es ist einfach schön, hier zu sein.“ Einige Minuten später hat er noch die Kraft, eine Rede zu halten (auf Spanisch und auf Deutsch) und zu tanzen.

Warum die Anreise aus Costa Rica so lange dauerte

Nun ja, die Grenzbehörden arbeiten sehr langsam und da zum WJT viele junge Katholiken über Costa Rica mit dem Bus nach Panama einreisen, hat sich alles in die Länge gezogen, sodass man an der Grenze bis zu 6 Stunden warten musste. Aber wie sagt der Rheinländer?: Et hät noch immer jot jejange! Bei dieser Mammut-Anreise eine gute Einstellung.

Ankunft der San José-Reisegruppe

Willkommen in der Gemeinde Parroquia La Sagrada Familia

Gleiche Stadt. Andere Gemeinde. Hier wirken die jungen Pilger erholt. Die Nachtankunft haben sie gut weggesteckt. An der Iglesia Sagrada Familia angekommen herrscht ein buntes Treiben. Panameños und die Gäste scheinen sich gut zu verstehen. WJTler berichten, wie gastfreundlich und nett sie in ihren Gastfamilien empfangen wurden. Bevor wir den Gottesdienst feiern, spazieren wir alle gemeinsam durch den Park. Und was darf dabei nicht fehlen? Natürlich, die Fahnen und die WJT-Hymne. Nach einer kleinen Runde zieht die Menge in die Iglesia Sagrada Familia ein.

Der Gottesdienst ist besonders und natürlich auf Spanisch. Eine kleine Band spielt Musik und jeder klatscht und singt aus vollem Herzen mit. Nicht nur ich bin beeindruckt. Neben der Kölner Wallfahrtsgruppe sind auch junge Menschen aus Kolumbien, Argentinien, Paraguay und Litauen in der Gemeinde untergebracht. Alle Gäste werden extra nach vorne gebeten, um sich kurz der Gemeinde zu zeigen. Übrigens: Die drei Pilger aus Litauen erleben mit unserer Reisegruppe zusammen die Tage der Begegnung. Am Sonntag reisen wir auch gemeinsam weiter nach Panama City.

Eine kleine Tanzeinlage

Herzliche Begegnungen mit wildfremden Menschen

Bevor ich mich auf den Heimweg mache, bedanken sich noch drei wildfremde Panameños bei mir und umarmen mich. Das sind wirklich sehr, sehr herzliche Menschen. Das ist vielleicht das Besondere an Weltjugendtagen: Trotz Sprach- und Kulturunterschieden überwindet man diese Grenzen. Dazu trägt auf jeden Fall der gemeinsame Glauben bei. So verständigt man sich und lernt andere – und auch sich selbst – besser kennen.

Euer WJT-Reporter André

In der Gemeinde La Sagrada Familia

16. Januar (Teil 1): Müde aber glücklich – Ankunft im Bistum David

Was uns jetzt noch von den „Tagen der Begegnung“ im Bistum David trennt: 8 Stunden Busfahrt. Die Fahrt ist ruhig und wir Pilger sind alle müde. Ich kann das ganz gut nachvollziehen. Ich bin auch hundemüde. Jedoch überwiegt die Freude auf die nächsten zwei Wochen. Und dann im Dunkeln, ganz unscheinbar, erreichen wir mitten in der Nach das Bistum David und damit die „Tage der Begegnung“.

Es ist 02:00 Uhr nachts (Ortszeit). Unglaublich, wir werden mit Fahnen und Gesängen empfangen, die WJT-Hymne ist natürlich auch dabei. Damit habe ich nicht gerechnet. Ein bisschen wie der Karneval im Rheinland. Nur ein bisschen kleiner. Nach einem kurzen ¡Hola! geht es aber auch ins Bett. Die Akkus wieder aufladen, nach knapp 27 Stunden Anreise. Eine kleine Zeitverzögerung.

Die anderen Teilnehmer aus dem Erzbistum Köln, die über San José geflogen sind, warten am Flughafen auf die Busse. Sie kommen in den nächsten Stunden an.

Die Teilnehmer sind vom Flughafen Panama City gut in David (Parroquia La Sagrada Familia) angekommen.

Mehr zum WJT in den Social Media-Kanälen

Mit Ina und Kathi von Domradio.de berichten wir gemeinsam über den WJT und die Geschehnisse in David. Wir sind natürlich auch bei Social Media für euch unterwegs via > Twitter des Erzbistums, > Twitter-Kanal von Domradio, auf der > Facebook-Seite des Erzbistum Köln, der > Facbook-Seite von Domradio und zusätzlich auf dem Instagram-Account von Domradio.de. Also, haltet Ausschau nach #WJT2019, #Panama2019 und bleibt uns hier auf dem Online-Blog treu.

Ach, was ich fast vergessen habe, zu sagen: Wir haben hier eine Zeitverschiebung von 6 Stunden. Also, nicht wundern, wenn Einträge zeitlich versetzt eintrudeln. Bis später. Euer André

15. Januar: Start zum WJT 2019 nach Panama – leider nicht für alle

Für mich und einen Großteil der Kölner Wallfahrtsgruppe geht es heute gen Panama. Leider heben nicht alle ab. 20 Jugendliche und ein Begleiter am Boden bleiben und werden aufgrund des Streiks am Frankfurter Flughafen erst am kommenden Sonntag nach Panama City nachkommen. Das macht mich und viele andere aus der Gruppe sehr traurig. Das Ferienwerk Köln, der BDKJ DV Köln und die Jugendseelsorge haben alles Mögliche versucht. Jedoch lässt sich an dieser Situation nichts ändern. Leider...

Pfarrer René Fanta, BDKJ-Diözesanpräses und Teil der Wallfahrtsleitung, gehört zu der Gruppe, die zunächst in Deutschland bleiben muss. „Für viele Jugendliche ist es der erste Weltjugendtag und die Vorfreude, Teil dieser großen Gemeinschaft zu sein, war natürlich besonders groß“, sagt René Fanta. „Die Nachricht, dass wir heute nicht fliegen, müssen wir erstmal sacken lassen. Wir machen uns dann am Sonntag auf den Weg zum Weltjugendtag in Panama City.“

23 Stunden Anreise

Ich hatte Glück. Mein Flug wurde umgebucht und ich mache mich mit einer kleinen Gruppe der insgesamt 162 Teilnehmer über Madrid auf den Weg nach Panama City. Gerade sitze ich im Flieger nach Madrid. Ein vergleichsweise kleines Teilstück. Darauf folgen 11 Stunden Flug nach Panama City und dann weitere 8 Stunden Busfahrt ins Bistum David. Das bedeutet: Ca. 23 Stunden Anreise. Eine kleine Weltreise. Aber diesen Weg nehme ich gerne in Kauf.

Ich bin erleichtert, atme tief durch und freue mich nun auf alles weitere, was kommt. Weil ich im Flugzeug keinen Empfang habe, bin ich nun erst mal raus. Ich melde mich natürlich, wenn wir gut und (hoffentlich) ohne größere Zeitverzögerung angekommen sind.

Über den Wolken Richtung #WJT 2019

Ich werde wach. Kurze Orientierungslosigkeit gefolgt von Müdigkeit. Ich realisiere, dass ich im Flugzeug sitze und bringe den Sitz in eine aufrechte Position. Ich trinke einen Schluck Wasser. Wie lange ist es noch bis Panama City? 2 Stunden. Und dann: Weltjugendtag. Das wird ein Ding. Unglaublich, wir sind fast da.

Gelandet in Panama

Ich ordne so langsam meinen Kram und meine Gedanken. Das Flugzeug landet. Nach knapp 11 Stunden, bin ich wahrscheinlich nicht der Einzige, der denkt: „Schnell raus aus dem Flieger!“ Wir gehen in die Flughafen-Halle und wen erblicken wir? Den Erzbischof von Panama José Domingo Ulloa Mendieta. Quasi das Pendant zu unserem Kölner Erzbischof Kardinal Woelki. Jetzt fehlt nur noch Papst Franziskus. ;)

Nach einem schnellen Gruppenfoto geht’s weiter. An der Passkontrolle staut es sich ein bisschen. Das tut der Stimmung aber keinen Abbruch. Immer wieder stimmen Wallfahrtsgruppen Lieder an und machen die Wartezeit vergessen. Nach einiger Zeit steigen wir dann in den Bus Richtung David. 

Auf dem Weg nach Panama

Reisesegen von Kardinal Woelki

14. Januar: Morgen heben wir ab – oder doch nicht?

So langsam steigt bei mir die Anspannung, aber auch die Vorfreude. Morgen starten wir nach Panama. Aber es gibt ein Problem: Warnstreiks am Frankfurter Flughafen. Ich bin nervös und hoffe, dass sich doch noch alles klärt. Während der Großteil der Reisegruppe vom Düsseldorfer Flughafen startet, sind 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (mich eingeschlossen) vom Streik in Frankfurt betroffen. Eventuell wird unser Flug storniert.

Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken. Das Ferienwerk Köln, unser Reiseveranstalter, versucht momentan eine Lösung zu finden. Ich bin guter Dinge und werde natürlich berichten, ob alles klappt. Ab morgen gibt es dann auch die ersten Fotos von der Anreise.

Täglicher Blog vom WJT - Wallfahrt der Jugendseelsorge - Papst Franziskus

24. Januar 2019 Newsdesk/gro

Ab Dienstag, 15. Januar finden Sie auf dieser Seite den täglichen WJT-Blog.

Tägliche Eindrücke für diesen Blog schreibt und fotografiert André Grosser. Wenige Tage vor dem Abflug nach Panama ist der Social Media Redakteur bereits voller Vorfreude: "Für mich ist es der 1. Weltjugendtag (neben dem WJT in Köln 2005) und ich freue mich schon sehr, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein und in Panama Menschen aus aller Welt kennenzulernen und unseren Glauben gemeinsam zu leben."

Reisegruppe mit 162 Jugendlichen

Am 15. Januar startet die Reisegruppe des Erzbistums Köln nach Panama. In vier unterschiedlichen Fliegern reisen 162 Jugendliche und junge Erwachsene zum Weltjugendtag 2019. Mit 42 Pilgern kommt die größte Gruppe aus Köln. 17 kommen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis und 13 aus Düsseldorf.

Der Weltjugendtag steht unter dem Motto „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38) und stellt die Mutter Gottes in den Mittelpunkt. Die Wallfahrt der Jugendseelsorge im Erzbistum Köln fängt mit den „Tagen der Begegnung“ in der Diözese David an. Die Begegnung mit Gastfamilien und Altersgenossen sowie die gemeinsame Feier des Glaubens stehen im Vordergrund. Von der Diözese David aus geht es am 20. Januar zum Weltjugendtag nach Panama City, der vom 22. bis zum 27. Januar stattfindet. Zum Programm gehören Katechesen, ein Jugendfestival, Großveranstaltungen wie die Eröffnungsmesse, das Papstwillkommen und ein Kreuzweg.

Programmablauf

Di., 15. Januar: Abflug in Richtung Panama

16.-20. Januar: Tage der Begegnug im Bistum David

Mi., 16. Januar: Willkommenstag
Do., 17. Januar: Pfarrgemeindetag
Fr., 18. Januar: Tag der Schöpfung
Sa., 19. Januar: Diözesaner Begegnungstag
So., 20. Januar: Familientag und Weiterreise nach Panama

21.-27. Januar: Weltjugendtag in Panama City

Mo., 21. Januar: Ankunft in Panama City
Di., 22. Januar: Besuch eines Adveniat-Projekts, Eröffnungsmesse
Mi., 23. Januar: Katechese, Jugendfestival und Deutscher Pilgerabend
Do., 24. Januar: Katechese, Jugendfestival, Papst-Willkommen
Fr., 25. Januar: Katechese, Jugendfestival, Kreuzweg
Sa., 26. Januar: Pilgerweg zum Abschlussgelände Metro Park, Vigil mit Papst Franziskus
So., 27. Januar: Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus

28.-30. Januar: Ausklang, Rückflug nach Deutschland

WJT-Song 2019 auf Deutsch

WJT-Song auf Spanisch

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